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Die Bruststraffung in Hannover

Die weibliche Brust symbolisiert wie kein anderer Körperbereich die Sinnlichkeit und Erotik des weiblichen Körpers. Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und Stillzeiten können die äußere Erscheinungsform der Brust jedoch stark beeinflussen. Wird der Drüsenkörper durch eine Schwangerschaft voluminöser, kann dieser nach dem Abstillen das Volumen wieder verlieren. Oft bleibt dann ein überschüssiger Hautweichteilmantel zurück, den die Drüse nicht mehr vollständig ausfüllt. In manchen Fällen führt dies zu Unzufriedenheit bei den betroffenen Frauen, die bis hin zu Gehemmtheit und mangelndem Selbstbewusstsein führen kann. Eine Bruststraffung bei uns kann hier ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein sein.

Je nach Ausgangsbefund werden unterschiedliche Techniken angewendet. Im Vergleich zu einer Mammareduktionsplastik, bei der als zu groß empfundene Brüste hinsichtlich ihres Volumens reduziert werden, kommt eine Bruststraffung vornehmlich ohne relevante Gewebeentfernung aus. Drüsenkörper mit Brustwarze und Warzenhof werden wieder an eine ästhetisch ansprechende Position gebracht, während der Hautmantel der neuen Brustform angepasst wird. Falls das vorhandene Volumen der Brüste nicht ausreicht, um eine den Wünschen der Patientin entsprechende Brust zu formen, kann auch der Einsatz von Implantaten oder Eigenfett erforderlich werden. Auch diese Kombinationseingriffe werden von uns in der Aesthetic Clinic Med – Centrum Hannover regelmäßig durchgeführt.


Dr med. Stefan Rösler berät Sie gerne persönlich.

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Was sollte vor einer Mamma-Reduktion beachtet werden?

In jedem Fall ist ein ausführliches Arztgespräch unerlässlich. Vor dem Eingriff werden die individuellen Wünsche der Patientin erörtert, der Ausgangsbefund erhoben und mögliche Techniken besprochen. Wie es sich für seriöse Chirurgen gehört, werden Ihnen in der Aesthetic Clinic Med auch sämtliche möglichen Komplikationen erklärt.

Vor größeren Eingriffen an der Brust wünschen wir eine vorherige gynäkologische Untersuchung inklusive Ultraschall, um den gesunden Ausgangsbefund zu dokumentieren. In einigen Fällen kann es sogar sinnvoll sein, zuvor eine Mammographie durchzuführen. Diese Entscheidung darf letztendlich Ihr Frauenarzt treffen.

Damit Sie mit ihrer Brustverkleinerung möglichst lange zufrieden sind, sollte der Eingriff nach Möglichkeit erst durchgeführt werden, wenn eine unter Umständen angestrebte Gewichtsabnahme abgeschlossen ist. Zu große Schwankungen des Gewichts können das Gewebe unnötig belasten und zu einer Formveränderung im Verlauf führen. Ebenso empfiehlt es sich, relevante Straffungen erst Schwangerschaften und dem Abstillen durchführen zu lassen. Hierzu werden wir Sie gerne ausführlich beraten.

Mindestens zwei Wochen vor der Operation sollten Sie keine Medikamente mehr einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z.B. Aspirin). Dieser Stoff hat gerinnungshemmende Wirkung, was die Blutgerinnungszeit verzögert und daher zu Komplikationen führen kann. Ebenso sollte zeitweise auf alle hormonhaltigen Medikamente wie etwa die Antibabypille verzichtet werden. Blutverdünnende Medikamente wie z.B. Aspirin oder Immunsuppressiva müssen auf jeden Fall rechtzeitig abgesetzt werden. Der Konsum von Nikotin und Alkohol sollte vor dem Eingriff reduziert werden oder möglichst ganz unterbleiben.

Allergien und die Einnahme von Medikamenten müssen dem behandelnden Arzt unbedingt mitgeteilt werden, ebenso wie vorliegende Krankheiten, eine Neigung zu blauen Flecken oder lange anhaltenden Blutungen.

Der Ablauf bei einer Bruststraffung

Bruststraffungen werden zumeist stationär und in Vollnarkose durchgeführt. Je nach Art des Eingriffs ist mit einem stationären Aufenthalt von einem Tag zu rechnen. In einigen Fällen kann eine Bruststraffung auch ambulant vorgenommen werden; hier ist es jedoch erforderlich, dass sich eine Begleitperson in der ersten Nacht nach der Operation um Sie kümmern kann.

Je nach Ausgangsbefund und Ausmaß der Operation dauert eine Brustverkleinerung etwa eineinhalb bis vier Stunden. Welche Art der Operationsmethode zum Einsatz kommt, hängt von der Größe und Beschaffenheit der Brüste ab. Bevor die Bruststraffung stattfindet, zeichnet der Chirurg die geplante Schnittführung und die künftige Position der Brustwarzen auf der Haut ein. Es gibt unterschiedliche Techniken zur Straffung der Brust. Grundsätzlich werden diese aber in einer von drei Narbenfiguren resultieren: einem senkrechten „I“, einem „L“ oder einem auf dem Kopf stehenden „T“. Der senkrechte Schnitt verläuft um den Warzenhof und von der 6 Uhr-Position bis zur unteren Brustfalte. Der L-Schnitt kommt bei besonders großen und / oder stark erschlafften Brüsten zum Tragen; hier verläuft die Schnittführung zusätzlich waagerecht im Bereich der Unterbrustfalte Richtung Außenseite. Wenn ein T-Schnitt durchgeführt wird, folgt noch ein weiterer Schnitt Richtung Innenseite.

Bei allen drei Techniken wird die Brustwarze mitsamt Warzenhof nach oben versetzt und dieser bei Bedarf auch verkleinert. Anschließend wird überschüssiges Fett- und Drüsengewebe im unteren Brustbereich entfernt. Der verbleibende Drüsenkörper wird neu geformt und nach oben verlagert. Abschließend wird die Haut unter der Brust wieder verschlossen. Wir verwenden ein äußerst schonendes Operationsverfahren, so dass in den meisten Fällen auf Drainagen verzichtet werden kann.

Wie sieht die erste Zeit nach einer Brustverkleinerung aus?

Unmittelbar nach der Bruststraffung wird die Brust sich möglicherweise etwas gespannt anfühlen und es können leichte Schmerzen bestehen, weshalb Ihnen Schmerzmittel verabreicht werden. Ein speziell angepasster medizinischer Büstenhalter sollte sechs Wochen lang rund um die Uhr getragen werden.

In der ersten Zeit nach der Brustverkleinerung werden die Narben noch rot und auffälliger sein, sie verblassen jedoch mit der Zeit und passen sich dem restlichen Hautbild an. Um die Narbenheilung zu unterstützen, kann mit speziellen Narbensalben gearbeitet werden, die Sie von erhalten. Auch kalte Duschen helfen dem Gewebe, sich nach einer Straffung besser zu regenerieren.

Im ersten halben Jahr nach einer Brustverkleinerung sollte eine intensive UV-Bestrahlung – egal, ob natürliches Sonnenlicht oder Solarium – vermieden werden, um eine verstärkte Pigmenteinlagerung in den Narben zu vermeiden. Auch spezielle Büstenhalter, die die Brust stark anheben – etwa Push Ups oder „Wonderbras“ – sollten in der Anfangszeit vermieden werden.

Unmittelbar nach der Bruststraffung darf nicht geduscht werden; dies ist erst nach einigen Tagen wieder möglich. Auch sollten alle Bewegungen, die den Brustbereich unnötig belasten oder dehnen, vermieden werden. Keinesfalls darf nach einer Bruststraffung in Bauchlage geschlafen werden. Optimal ist die Rückenlage, um die Wundheilung zu unterstützen. Die Arbeitsfähigkeit ist je nach beruflicher Tätigkeit 1-3 Wochen nach der Bruststraffung wiederhergestellt. Auch leichte Hausarbeiten können zeitnah verrichtet werden – allerdings sind Tätigkeiten, die schweres Heben oder oftmaliges Bücken erfordern, zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten in der Anfangszeit vermieden und erst nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt wieder aufgenommen werden.

Mit welchen möglichen Komplikationen ist zu rechnen?

Sofern die Operation von einem erfahrenen Chirurgen vorgenommen wird, sind die Risiken einer Brustverkleinerung als gering einzustufen. In Einzelfällen kann es jedoch – wie bei allen chirurgischen Eingriffen – zu unerwünschten Folgen kommen, daher ist ein ausführliches Aufklärungsgespräch vor dem Eingriff unbedingt erforderlich.

Blutergüsse und Schwellungen sind fast immer völlig harmlose Nachwirkungen einer solchen Operation; sie heilen in den meisten Fällen binnen kurzer Zeit und ohne weiteres Zutun ab. Eine seltene Komplikation nach der Brustverkleinerung sind größere Wundheilungsstörungen, die zu einem Auseinanderklaffen der Operationsnaht führen können. Ebenfalls bedingt durch eine Wundheilungsstörung kann es zur Verbreiterung der Narben kommen; in diesem Fall kann unter Umständen eine kleine Folgeoperation nötig werden, um diesen Makel zu beheben. Infektionen, die aufgrund einer Bruststraffung auftreten, gehören zu den absoluten Ausnahmefällen.
Selten kann es zu Sensibilitätsstörungen in der Brust und der Brustwarze kommen. Diese häufig nur leichte Taubheit der Haut verschwindet in den meisten Fällen während des Heilungsprozesses. Nur in Einzelfällen bleibt eine Sensibilitätsstörung dauerhaft bestehen.

Während der Bruststraffung werden die beiden Brustwarzen und Warzenhöfe zusammen mit einem Teil der sie versorgenden Blutgefäße und Nerven versetzt. Dies kann in Ausnahmefällen zu Durchblutungsstörungen von Brustwarze und Warzenhof führen. Die Stillfähigkeit bleibt je nach Technik meist erhalten. Dennoch kann es in einzelnen Fällen passieren, dass die Stillfähigkeit nach der Brustverkleinerung eingeschränkt ist.

Mit der Zeit wird sich das Gewebe einer gestrafften Brust wieder ein wenig absenken. Daher wird in einigen Fällen eine leichte, sogenannte Überkorrektur durchgeführt, die diesem Effekt bereits im Vorfeld Rechnung trägt. Trotz eines optimalen postoperativen Ergebnisses kann es in Einzelfällen aber zu leichten seitendifferenten Veränderungen der Brustform kommen. Dies lässt sich aber meist mit einem kleineren Eingriff ausgleichen, falls es gewünscht sein sollte.


Gerne beraten wir Sie persönlich in angenehmer Atmosphäre

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Informationen zur Bruststraffung

OP-Dauerca. 4 Stunden
NarkoseVollnarkose
KlinikaufenthaltIn der Regel stationär (meist 1, selten 2 Nächte)
NachbehandlungOberflächlicher Verband für 1 Woche, Klammerpflaster für 3 Wochen. Sport-BH und gelegentlich Stuttgarter-Gürtel für 6 Wochen. Eine Fadenentfernung im klassischen Sinne ist nicht erforderlich. Individuell abgestimmte Nachsorgetermine.
KostenAb 7049 €. Je nach Aufwand und eventuell gleichzeitiger Augmentation mittels Implantaten variiert der Preis. (Die genauen Kosten können nur in einem Beratungsgespräch nach Sichtung des Befunds ermittelt werden)

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