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Haartransplantation in Hannover

Die Aesthetic Clinic Med Gruppe mit Ihren Hauptstandorten in Düsseldorf, Hannover und Berlin ist seit Jahren bekannt für Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetische Chirurgie.

Die ständig steigende Zahl durchgeführter Haartransplantationen 2013 zur Gründung einer eigenen Spezialabteilung mit dem Namen „Hair Clinic“ an den Standorten Düsseldorf, Hannover und Berlin geführt.

Das „Hair Clinic“ Team ist derzeit im Centrum KÖ und Centrum Hannover der Aesthetic Clinic Med aktiv und ausschliesslich auf FUE Transplantationen mit bis zu 7000 grafts und im Durchschnitt mit ca. 4000 grafts pro Sitzung spezialisiert. Diese Leistungszahlen sind praktisch einzigartig in Deutschland.  Speziell ausgebildete Fachärzte, medizinisch technisches Personal und  OP-Schwestern mit spezieller Ausbildung werden benötigt, um die zeitaufwändigen Arbeitsschritte wie das Aufarbeiten und das Einsetzen der  Haartransplantate fachgerecht durchzuführen. Für die Berechnung der Anzahl der benötigten Transplantate wurde das Hair Clinic Scalp Evaluation System (kurz HCSE-System) entwickelt, durch welches eine digitale, 3 dimensionale  Vermessung der betroffen Kopfhaut möglich ist. Die genaue Anzahl der benötigten Transplantate kann somit einfach berechnet werden.

Haarausfall ist weltweit verbreitet und kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten. Häufig erfahren die Betroffenen einen hohen Leidensdruck im beruflichen wie im privaten Umfeld und greifen zu diversen Präparaten, welche jedoch oftmals nicht zum gewünschten Erfolg verhelfen.


Plastischer Chirurg Dr. med. Henning Becker

Dr. med. Henning Becker berät Sie gerne persönlich.

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Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Bildung runder oder ovalförmiger Kahlbezirke vermutlich aufgrund von Autoimmunreaktionen, die meistens auf der Kopfhaut auftritt, jedoch auch andere Körperregionen betreffen kann.

Diffuser Haarausfall

Dieser kommt häufiger bei Frauen vor und kann die gesamte Kopfhaut betreffen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Medikamentennebenwirkungen, hormonellen Störungen und psychischem Stress über Stoffwechselerkrankungen oder Fehlernährung bis hin zu Infektionskrankheiten und autoimmunen Geschehen.

Androgenetischer Haarausfall (Alopecia androgenetica)

Dies ist die häufigste Form und tritt weit überwiegend bei Männern auf, etwa 50% in Deutschland sind von einer schwereren Form betroffen. Typischer Weise beginnt dieser im Bereich der Schläfen, der Stirn und des oberen Hinterkopfes, im weiteren Verlauf kann es zum Erkahlen der gesamten oberen Kopfhaut kommen. Grund hierfür ist eine Überaktivität des Enzyms 5-α-Reduktase in den betroffenen Bezirken. Dieses fördert die Umwandlung des Hormons Testosteron in die für den Haarfollikel schädliche Form Dihydrotestosteron, wodurch der Follikel mit der Zeit zugrunde geht. Charakteristisch bleibt die untere Kopfbehaarung als sog. „Haarkranz“ intakt.

Sollten konservative Therapiemaßnahmen nach ausführlicher Untersuchung der individuellen Ursache dem Haarausfall nicht ausreichend entgegenwirken oder dieser bereits sehr weit vorangeschritten sein, so besteht die Möglichkeit einer Haartransplantation. Dies stellt insbesondere bei androgenetischem Haarausfall und Haarverlust durch Verbrennungstraumata eine attraktive Therapieoption dar. Hierbei wird Haut oder einzelne Haarfollikel meist aus dem gegenüber Testosteron unempfindlicheren Haarkranz oder aber auch anderen Körperregionen entnommen und in die haarlosen Bezirke verpflanzt.

Die Erfolgschancen sind insgesamt gut; bei etwa 95% der Transplantate verläuft die Einpflanzung erfolgreich. Jedoch kann auch durch einen solchen Eingriff die frühere Haarfülle nicht ganz wiedererreicht werden. Auch ein Trend zum voranschreitenden Haarverlust bei jüngeren Patienten kann nicht gestoppt werden. Für das individuell erzielte Operationsergebnis spielen ferner die Beschaffenheit der Kopfhaut und der Haare in Bezug auf Dichte, Farbe und Durchmesser sowie die Fertigkeiten des Operateurs eine große Rolle. Ihre persönlichen Erfolgsaussichten erörtern wir gerne in einem gemeinsamen Gespräch.

Ausschlaggebend für die Dauer und Kosten einer Operation sind das angewendete Verfahren und die benötigte Menge an Transplantaten. Für die Berechnung letzterer verwenden wir ein modernes Verfahren, die sog. Digitale Kopfhautevaluation. Hierzu benötigen wir ein Foto des zu bepflanzenden Areals mit einem aufgezeichneten 1 x 1 cm großen Quadrat. Die Software kann dann automatisch die Größe der Fläche sowie die Anzahl der benötigten Transplantate berechnen.

Den Eingriff exisitiert in zwei Varianten durch: Der klassischen Methode oder auch Streifenmethode und der Follicular Unit Extraction- Methode, kurz FUE.

Seit 2014 haben wir die Streifenmethode verlassen und führen ausschliesslich FUE Transplantationen durch. Wir können an einem Tag bis zu 7000 Folliculäre Einheiten verpflanzen, was nahezu einzigartig in Deutschlad ist!

Bei ersterer wird ein ganzer Hautstreifen aus dem Haarkranz entnommen und anschließend entweder in kleine und mittelgroße Stücke, sogenannte Mini- und Micrografts, oder sogar unter dem Mikroskop in einzelne follikuläre Einheiten zergliedert. Follikuläre Einheiten sind kleine Gruppierungen von ein bis vier dicht beieinander liegenden und ähnlich wachsenden Haaren. Dann erfolgt die Transplantation in die kahlen Bezirke. Diese Methode hat den Vorteil, dass viele Haare auf einmal transplantiert werden können und die Operation verhältnismäßig schnell verläuft. Die Anwachsraten sind überdurchschnittlich gut. Durch die Trennung einzelner follikulärer Einheiten bei dem Erstellen der Micro- und Micrografts kann es jedoch zu einem unnatürlichen Erscheinenden der Frisur kommen. Zudem ist die Narbenbildung ausgeprägter als bei der FUE, weshalb die Haare nicht unter einer Länge von ein bis zwei cm getragen werden können. Der Eingriff kann für gewöhnlich in lokaler Betäubung vorgenommen werden und dauert in etwa drei bis neun Stunden.

Bei der Follicular Unit extraction werden einzelne follikuläre Einheiten aus einem großflächigen Donorgebiet mit einer Hohlnadel entnommen und in die haarlosen Bezirke transplantiert. Da diese, anders als beim Erstellen von Grafts, nicht voneinander getrennt werden, wirkt der Haarfall anschließend natürlicher. Die Regenerationsphase nach der OP ist meist kürzer und angenehmer. Zudem ist die Narbenbildung nicht so ausgeprägt; die Haare können wesentlich kürzer getragen werden als dies bei der klassischen Variante der Fall ist. Jedoch können einige Stellen der Spenderregion anschließend ausgedünnt wirken. Da diese Methode meist auch komplizierter ist, dauert die Operation durchschnittlich länger und ist auch mit entsprechend höheren Kosten verbunden.

Wichtig zu wissen ist, dass es bei beiden Methoden einige Wochen nach der OP in den Empfängerregionen zunächst wieder zum vorübergehenden Ausfallen der Haare kommt. Grund hierfür ist der Stress, dem die Haarfollikel während des Eingriffes ausgesetzt sind. Nach zwei bis fünf Monaten setzt das Wachstum im Normalfall jedoch wieder ganz natürlich ein.

Termine für die Haartransplantation können nur telefonisch vereinbart werden. Die Erstberatung wird durch Dr. Schumacher durchgeführt. Es wird immer eine Fotodokumentation zur Berechnung der benötigten Transplantate durch das HCSE System durchgeführt. Diese Untersuchung kostet 50 Euro, die am Tag der Untersuchung zu entrichten sind.


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