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Haartransplantation in Hannover

 

Haarausfall ist weltweit verbreitet und kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten. Häufig erfahren die Betroffenen einen hohen Leidensdruck – sei es im beruflichen oder privaten Umfeld. Oft wird daher zu diversen Präparaten gegriffen, welche aber oftmals nicht zum gewünschten Erfolg verhelfen oder in manchmal auch mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein können. In vielen Fällen kann den Patienten mit einer Haartransplantation geholfen werden, was nicht selten mit einem deutlichen Zuwachs des Selbstbewusstseins einhergeht.

Die Aesthetic Clinic Med Hannover ist seit Jahren bekannt für Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Plastischen und Ästhetische Chirurgie. Durch die ständig steigende Nachfrage nach Haartransplantationen wurde 2013 in der Aesthetic Clinic Med eine eigene Spezialabteilung mit dem Namen „Hair Clinic“ etabliert.

Das „Hair Clinic“-Team ist an all unseren Standorten der Aesthetic Clinic Med-Gruppe aktiv. Es werden ausschließlich Transplantationen in der so genannten FUE–Technik (Follicular Unit Extraction) angeboten. Wir sind in der Lage über 5000 Grafts in einer Sitzung einzubringen – eine Leistungszahl die Sie anderenorts in Deutschland kaum vorfinden werden. Speziell ausgebildete Fachärzte, medizinisch technisches Personal und OP-Schwestern mit spezieller Ausbildung arbeiten Hand in Hand, um die zeitaufwändigen Arbeitsschritte, wie das Aufarbeiten sowie Einsetzen der Transplantate fachgerecht und dieser hohen Qualität durchzuführen, für die wir bekannt sind.

Für die Bestimmung der Anzahl der benötigten Transplantate müssen wir den Befund persönlich in Augenschein nehmen. Vereinbaren Sie doch am besten gleich heute einen Termin für ein kostenfreies und unverbindliches Beratungsgespräch in angenehmer Atmosphäre – wir freuen uns auf Sie!

 

 

Dr. med. Stefan Rösler und Dr. med. Frederic Hecker beraten Sie gerne persönlich.

z.B. unter 0511 982 6 700 oder online

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Androgenetischer Haarausfall (Alopecia androgenetica)

Dies ist die häufigste Form und tritt überwiegend bei Männern auf. Etwa 50% in Deutschland sind davon in einer ausgeprägten Form betroffen. Typischereeise beginnt dieser im Übergangsbereich der Schläfen zur Stirn (Geheimratsecken) und am oberen Hinterkopf (Tonsur). Im weiteren Verlauf kann es zum Erkahlen der gesamten oberen Kopfhaut kommen. Grund hierfür ist eine Überaktivität der 5-α-Reduktase in den betroffenen Bezirken. Dieses Enzym fördert die Umwandlung des Hormons Testosteron in die für den Haarfollikel schädliche Form Dihydrotestosteron, wodurch der Follikel mit der Zeit zugrunde geht. Charakteristischerweise bleibt die untere Kopfbehaarung als sog. „Haarkranz“ bestehen.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Bildung runder oder ovalförmiger Kahlbezirke, vermutlich aufgrund von Autoimmunreaktionen, die meistens auf der Kopfhaut auftritt, jedoch auch andere Körperregionen betreffen kann.

Diffuser Haarausfall

Dieser kommt häufiger bei Frauen vor und kann die gesamte Kopfhaut betreffen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Medikamentennebenwirkungen, hormonellen Störungen und psychischem Stress über Stoffwechselerkrankungen oder Fehlernährung bis hin zu Infektionskrankheiten und autoimmunen Geschehen.

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Sollten konservative Therapiemaßnahmen, nach ausführlicher Untersuchung der individuellen Ursache des Haarausfalls, nicht ausreichend entgegenwirken oder dieser bereits sehr weit vorangeschritten sein, so besteht die Möglichkeit zu einer Haartransplantation. Dies stellt insbesondere bei androgenetischem Haarausfall und Haarverlust durch Verbrennungen eine attraktive Therapieoption dar. Hierbei werden einzelne, bzw. in kleinen Gruppen zusammenstehende Haarfollikel mit einer winzigen Manschette umgebender Haut aus dem gegenüber Testosteron unempfindlicheren Haarkranz oder seltener auch aus anderen Körperregionen entnommen, und in die haarlosen Bezirke verpflanzt.

Die Erfolgschancen sind insgesamt gut; bei etwa 95% der Transplantate verläuft die Einpflanzung erfolgreich. Jedoch kann in einigen Fällen auch durch einen solchen Eingriff die frühere Haarfülle nicht ganz erreicht werden. Auch ein voranschreitender Haarverlust bei jüngeren Patienten kann durch eine Haartransplantation nicht gestoppt werden. Für das individuell erzielbare Operationsergebnis spielen ferner die Beschaffenheit der Kopfhaut und der Haare in Bezug auf Dichte, Farbe und Durchmesser sowie die Fertigkeiten des Operateurs eine große Rolle. Ihre persönlichen Erfolgsaussichten erörtern wir gerne in einem gemeinsamen Gespräch.

Ausschlaggebend für die Dauer und Kosten einer Operation sind das angewendete Verfahren und die benötigte Menge an Transplantaten. Besuchen Sie uns gerne für ein Beratungsgespräch in angenehmer Atmosphäre – wir werden dann eine Einschätzung der für Sie erforderlichen Anzahl an Transplantaten vornehmen und Ihnen einen unverbindlichen Kostenvoranschlag erstellen.

 

Welche Methoden einer Haartransplantation gibt es? Streifen vs. FUE.

Bei der sogenannten Streifenmethode wird ein Hautstreifen mitsamt Haar aus dem Haarkranz entnommen und anschließend entweder in kleine und mittelgroße Stücke, sogenannte Mini- und Micrografts, oder sogar unter dem Mikroskop in einzelne follikuläre Einheiten zerteilt. Follikuläre Einheiten sind kleine Gruppierungen von ein bis vier dicht beieinander liegenden und von der Wuchsrichtung her ähnlich strukturierten Haaren. Im Anschluss erfolgt die Transplantation in die kahlen Bezirke. Diese Methode hat den Vorteil, dass viele Haare auf einmal transplantiert werden können und die Operation verhältnismäßig schnell verläuft. Die Anwachsraten sind überdurchschnittlich gut. Durch die Trennung einzelner follikulärer Einheiten bei dem Erstellen der Micro- und Micrografts kann es jedoch zu einem unnatürlichen Erscheinenden der Frisur kommen. Zudem entsteht durch die Entnahme des Kopfhautstreifens eine längere Narbe am Hinterkopf, weshalb die Haare nicht unter einer Länge von ein bis zwei Zentimetern getragen werden können, ohne dass diese auffällt. Der Eingriff kann für gewöhnlich in lokaler Betäubung vorgenommen werden und dauert in etwa drei bis neun Stunden.

Bei der Follicular Unit extraction, kurz FUE, werden einzelne follikuläre Einheiten aus einem großflächigen Donorgebiet mit einer Hohlnadel entnommen und in die haarlosen Bezirke transplantiert. Anders als beim manuellen Erstellen der Grafts aus einem Streifen Kopfhaut, wirkt das Erscheinungsbild der eingepfropften Haare hierbei wesentlich natürlicher. Die Regenerationsphase nach der OP ist zudem kürzer und angenehmer. Zudem ist die Narbenbildung nicht so ausgeprägt; die Haare können künftig auch wesentlich kürzer getragen werden als dies bei der klassischen Variante der Fall ist. Jedoch können einige Stellen der Spenderregion anschließend ausgedünnt wirken, was selbstverständlich von der Anzahl dort eingangs vorhandenen Haare sowie der Menge der entnommenen Grafts abhängt. Da die FUE auch zeitaufwändiger ist, liegen die Kosten entsprechend höher.

Wichtig zu wissen ist, dass es bei beiden Methoden einige Wochen nach der OP in den Empfängerregionen zunächst wieder zum vorübergehenden Ausfallen der Haare kommt. Grund hierfür ist der Stress, dem die Haarfollikel während des Eingriffes ausgesetzt sind. Nach zwei bis fünf Monaten setzt das Wachstum im Normalfall wieder ganz natürlich ein.

 


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