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Behandlung mit Botulinumtoxin als Gesichtsmuskel-Entspanner

Durch eine Injektion von Botulinumtoxin werden mimische Muskeln vorübergehend geschwächt und somit die Faltenbildung vor Ort reduziert. Aufgrund dieser Wirkungsweise ist die Behandlung mit Muskelentspannern vornehmlich auf sogenannte „dynamische Falten“ beschränkt, d.h. Falten, die durch eine Anspannung der Gesichtsmuskulatur entstehen. Sehr gut zu behandelnde Areale sind beispielsweise die Zornesfalte, die Stirn oder die Lachfältchen. Botulinumtoxin reduziert auch Falten, die sich durch langjährige mimische Aktivität bereits dauerhaft in die Haut „eingegraben“ haben.

Durch den gezielten Einsatz von Botulinumtoxin kann in begrenztem Umfang sogar die Position der Augenbrauen beeinflusst werden. Desweiteren vermag es Abhilfte bei dem sogenannten Pflastersteinkinn oder dem Gummy-Smile („Zahnfleischlachen“) zu schaffen.

In unserer Klinik in Hannover werden Sie von Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie behandelt, die über einen außerordentlich großen Erfahrungsschatz auf dem Gebiet der Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin oder auch Fillern verfügen.

Nicht geeignet sind solche Muskelentspanner für sogenannte „statische Falten“, wie zum Beispiel die Nasolabialfalte, die sich seitlich von den Nasenflügeln zu den Mundwinkeln erstreckt. In diesen Fällen muss mit sogenannten „Fillern“, wie beispielsweise Hyaluronsäure, gearbeitet werden, welche die Falte als Füllstoff unterfüttern.

Wirkungsprinzip von Botulinumtoxin

Botulinumtoxin ist ein sogenanntes Neurotoxin, welches die Signalübertragung der Nerven auf die Muskeln blockiert. Ein damit behandelter Muskel lässt sich weniger, bzw. nicht mehr bewegen. Diese Wirkung ist dosisabhängig und kann somit teilweise gesteuert werden. Bei regelmäßiger Behandlung nimmt die Muskelmasse ab. Zudem gewöhnt man sich daran, die entsprechenden Muskeln nicht mehr zu aktivieren, wodurch bei einigen Patienten mit einer deutlich längeren Wirkungsdauer zu rechnen ist, als die ansonsten veranschlagten vier bis fünf Monate.

 

Dr. med. Stefan Rösler und Dr. med. Frederic Hecker beraten Sie gerne persönlich.

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Was wird behandelt?

Typische Anwendungsgebiete für eine Behandlung mit injizierbaren Muskelentspannern (Muskelentspannendes Medikament) sind die Stirnfalten, Zornesfalten, Lachfalten seitlich der Augen (Krähenfüsse), unter Umständen auch feine Falten an Ober- und Unterlippe. Gut können auch Strangbildungen am Hals, die durch den sogenannten Platysmamuskel hervorgerufen werden, behandelt werden.

In unserer Klinik in Hannover führen wir auf Wunsch zudem eine sogenanntes „chemisches Brauenlift“, also eine leichte Augenbrauenanhebung ohne Operation, durch. Durch die gezielte Behandlung von bestimmten Gesichtsmuskeln wird die Position der Augenbrauen verändert. Zudem wissen wir, wie sich die typischen und zumeist unerwünschten Nebeneffekte einer Botulinumtoxinbehandlung verhindern lassen. Mit unnatürlichen Ergebnissen wie einer Augenbraue à la Mr. Spock oder Mephisto bzw. einem maskenhaften Aussehen ist daher nicht zu rechnen.

Abseits der klassischen Indikation zur Faltenbehandlung ist Botulinumtoxin auch ein hervorragendes Mittel um Schwitzen unter den Armen oder an den Händen für einige Monate vollständig zu unterbinden.

Wie oft wird behandelt?

Eine Behandlung mit injizierbaren Muskelentspannern muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Mit der Dauer der Behandlung verlängern sich jedoch oft die Intervalle. Nach den ersten Behandlungen betragen diese meist 3-6 Monate, verlängern sich nach 2-3 Behandlungen aber häufig auf 6-8 Monate. Bei manchen Patienten und in bestimmten Regionen kann nach 1-2 Jahren sogar einmal ein Auslassversuch unternommen werden, denn manchmal “verlernt” der Körper im Laufe der Zeit die Gesichtsbewegungen, welche die Falten einst hervorrufen haben, so dass in einigen Fällen dort gar keine weitere Behandlung vonnöten ist.

Ablauf einer Behandlung

Nach Erörterung der Patientenwünsche und einer kurzen Planung erfolgt die Behandlung, indem an definierten Punkten eine befundabhängige Dosis des Botulinumtoxins injiziert wird. Die Behandlung dauert meist nur wenige Minuten und benötigt in der Regel keine lokale Betäubung. Bei sehr empfindlichen Patienten kann ggf. auch vorher eine Betäubungssalbe aufgetragen werden. Mit einem Wirkungseintritt des Botulinumtoxins ist frühestens nach einigen Tagen zu rechnen; ein Maximum stellt sich nach etwa zwei Wochen ein. Solange sollte also in jedem Fall abgewartet werden, um das Behandlungsergebnis zu beurteilen. Auch ist dann eine Nachinjektion problemlos möglich, falls zum Beispiel doch eine stärkere Wirkung gewünscht wird.

 


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