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Magenballon in Hannover

Übergewicht ist ein heutzutage weit verbreitetes Gesundheitsrisiko und wird zudem von vielen Betroffenen als Störfaktor ihrer Lebensqualität empfunden. Eine bisher noch relativ wenig verbreitete Möglichkeit zum Abnehmen bei Patienten mit schwer behandelbarem Übergewicht besteht im Einsetzen eines sogenannten Magenballons, der für einige Zeit im Magen verbleit und dadurch schneller ein Sättigungsgefühl auslöst.

Was ist der Magenballon?

Der Magenballon besteht aus weichem Silikon, welches aber für die Magensäure kaum angreifbar ist und die Magenschleimhaut auch nicht reizt. Er wird mit einer Kochsalzlösung gefüllt, welcher ein ungiftiger Farbstoff namens Methylenblau zugesetzt ist. Dieser dient als Sicherheit für den äußerst unwahrscheinlichen Fall einer Schädigung der Ballonhülle. Dann würde der mitsamt der Füllflüssigkeit austretende Farbstoff vom Magen-Darmtrakt aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden werden, was zu einer sichtbaren Verfärbung des Urins führt. Der Patient würde somit auf die Schädigung hingewiesen werden und könnte den Arzt konsultieren, damit dieser den Ballon wieder entfernt. Je nach Lage könnte der Ballon in solchen Fällen entweder endoskopisch entfernt werden oder man scheidet ihn auf natürlichem Weg wieder aus. Normalerweise kann der Ballon durch seine Größe den Mageneingang oder -ausgang aber nicht passieren und bleibt daher für den vorgesehenen Zeitraum innerhalb des Magens lokalisiert.

Es existieren zwei unterschiedliche Ballons, die sich hinsichtlich der möglichen Verweildauer im Magen unterscheiden. Einer ist für einen Zeitraum von sechs Monaten konzipiert, der Spezialballon sogar für die Dauer eines ganzen Jahres. Falls das Zielgewicht innerhalb dieser Zeit nicht erreicht worden sein sollte, kann entweder gleich im Anschluss oder nach einigen Wochen ein neuer Ballon eingeführt werden. Insgesamt sollten die jeweiligen Implantate aber keinesfalls länger als vorgesehen im Magen belassen werden, da ansonsten eine Materialermüdung eintreten würde, welche zum Einreißen der Ballonhülle führen könnte.


Dr med. Stefan Rösler berät Sie gerne persönlich.

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Wie funktioniert der Magenballon?

Durch das Ausfüllen des Magens durch den Ballon wird nach Nahrungsaufnahme ein frühes Völlegefühl erreicht. Hungern ist bei dieser Methode zur Gewichtsreduktion daher nicht nötig. Bei vielen Diäten wird dies zwar versprochen, trifft in Wahrheit aber meist nicht zu. Gerade mit Hungergefühlen fällt es jedoch besonders schwer, auf reichhaltige Mahlzeiten zu verzichten.

Kalorienreduzierte Diäten haben eines gemeinsam: Sie begünstigen den sogenannten “Jo- Jo- Effekt“. Hierbei erfolgt direkt nach einer Diät eine erneute Gewichtszunahme, die den vorher erreichten Gewichtsverlust übersteigt, sodass das Körpergewicht und der Körperfettanteil quasi hochgeschaukelt werden. Zustande kommt dieses Phänomen dadurch, dass der Körper seinen Energiebedarf aufgrund des mangelnden Angebotes während einer Diät reduziert. Dieser reduzierte Bedarf an Energie bleibt jedoch auch noch längere Zeit nach einer Diät bestehen, wohingegen der Abnehmende nach Erreichen seines Wunschgewichts oft in gewohnte Essensmuster zurückfällt. Die Folge ist nun ein relatives Überangebot an Energie, welche in Form von Fett gespeichert wird – quasi für “schlechte Zeiten”; wie beispielsweise eine erneute Diät. Somit bleibt der Versuch der Gewichtsabnahme für viele längerfristig oft frustrierend. Leider kann dieses generelle Problem bei der Gewichtsabnahme auch durch den Magenballon nicht gänzlich gelöst werden. Deshalb empfiehlt es sich, mit Experten (z.B. Ernährungsberatern) ein Therapiekonzept aus Magenballonimplantation in Verbindung mit einer längerfristigen Ernährungsumstellung zu erarbeiten, sodass das Gewicht nach der Entfernung des Ballons relativ konstant bleibt. Fragen Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wer ist für den Magenballon geeignet?

In Betracht kommt eine Magenballonbehandlung für volljährige Patientinnen und Patienten mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 27. Ihren BMI können Sie selbst errechnen, indem Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch Ihre Körpergröße in Metern zum Quadrat teilen. Alternativ existieren BMI-Rechner im Internet, die Ihnen den Wert komfortabel berechnen. Bei einem BMI zwischen 27 und 36 werden sehr gute Ergebnisse erzielt; für diese Personen erscheinen bariatrische Operationen wie eine Magenverkleinerung oder gar ein Magenbypass noch nicht angebracht. Ferner kann die Einbringung eines Ballons vor einer geplanten Fettabsaugung sinnvoll sein, da Operationsergebnisse hierdurch verbessert und -risiken verringert werden können. Auch ist eine Ballontherapie für Patientinnen und Patienten interessant, die nicht abnehmen können, weil sie unter einem ständigen Hungergefühl leiden. Gerade diese Gruppe tut sich aus nachvollziehbaren Gründen schwer, Diäten einzuhalten.

Nicht in Betracht kommt diese Behandlungsmethode für Patientengruppen mit speziellen Risiken, wie z.B. Vorliegen einer großen Zwerchfellhernie, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Schwangerschaft, bestehenden Magenulcera oder ähnlichem. Ob eine Implantation in Ihrem Fall zu erwägen ist, besprechen wir gerne mit Ihnen persönlich.

Wie läuft die Vorbereitung sowie Einbringung des Magenballons ab?

Vor der Intervention wird es neben dem individuellen Beratungsgespräch in unserer Privatpraxis in Hannover noch einen Termin für ein Aufklärungsgespräch bei dem Sie anschließend behandelnden Gastroenterologen geben.

Der Eingriff erfolgt letztlich im Rahmen einer Magenspiegelung. Die Patientin bzw. der Patient befindet sich währenddessen in einer Art Dämmerschlaf. Zunächst werden Speiseröhre und Magen inspiziert. Lassen sich hier keine therapiebedürftigen Auffälligkeiten feststellen, wird der Ballon durch Mund und Speiseröhre in den Magen eingeführt und dort langsam über einen Schlauch mit der Lösung befüllt. Ein selbstschließendes Ventil dichtet den Einlass nach Entfernen des Schlauches ab.

Danach bestehen einige Tage meist ein Völlegefühl sowie Übelkeit, die medikamentös behandelt werden und dann aber rasch abklingen.

Was, wenn nach der Gewichtsabnahme die Haut hängt?

Nach den oft erheblichen Gewichtsreduktion durch eine Magenballontherapie kann unter Umständen die zuvor überdehnte Haut an einigen Körperstellen schlaff herabhängen. Dies tritt bevorzugt an Oberschenkeln, Bauch, Hals und Oberarmen auf. Ist dieser Effekt sehr ausgeprägt, kann eine Hautstraffung nötig werden. Dabei wird der Gewebeüberschuss entfernt, die Haut geglättet und die entstandenen Hautränder adaptiert. Leider lässt sich die Entstehung von Narben hierbei nicht vermeiden, auch wenn die Schnittführung an möglichst diskreten Stellen erfolgt, die sich später leicht verdecken lassen.

Hier wären Sie im Falle des Falles in den richtigen Händen, denn Straffungsoperationen gehören zu den Eingriffen, die regelmäßig durchführen.

Als Kooperationspartner erhalten Sie bei uns alle erforderlichen Informationen über eine Implantation des Magenballons. Gerne beraten wir Sie in angenehmer Atmosphäre in unserer Privatklinik der Aesthetic Clinic Med Gruppe in Hannover.

 

Weitere Informationen finden Sie hier

www.magenballon-experten.de


Gerne beraten wir Sie persönlich in angenehmer Atmosphäre

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Informationen zur Magenballon

OP-Dauerca. 30 Minuten
NarkoseDämmerschlaf
KlinikaufenthaltIn der Regel ambulant
NachbehandlungIndividuell vereinbarter Nachsorgetermin im Verlauf der Behandlung.
Kosten6-Monats-Ballon: 2959 €, 1-Jahres-Ballon: 4259 €

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