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Magenballon in Hannover

Unser interdisziplinäres Weight Clinic Team kümmert sich um Patienten mit schwer beherrschbarem Übergewicht durch Ernährungsberatung nach dem Carb Cycling Prinzip und der Implantation des sogenannten Magenballons.

Übergewichtigkeit ist heutzutage ein weit verbreitetes Gesundheitsrisiko und wird meistens als kosmetisch störend eingestuft. Eine bisher noch relativ unbekannte Möglichkeit des Abnehmens bei Patienten mit schwer behandelbarem Übergewicht besteht in dem Einsetzen eines sogenannten Magenballons, der im Magen für einige Zeit verbleit und somit ein Sättigungsgefühl auslöst.

Heute besteht er für gewöhnlich aus Silikon, welches zugleich wenig angreifbar für die Magensäure und die Enzyme ist und die Magenschleimhaut nicht reizt. Er wird mit einer isotonen Natriumchloridlösung gefüllt, welche einen Zusatz des Farbstoffes Methylenblau enthält. Durch seine Größe kann er den Magenein- und ausgang nicht passieren und bleibt deshalb an genau dieser Stelle. Falls das Zielgewicht innerhalb dieser Zeit noch nicht erreicht worden sein sollte, kann entweder gleich im Anschluss oder nach einigen Wochen ein neuer Ballon eingeführt werden. Dasselbe Implantat sollte jedoch keinesfalls länger als ein halbes Jahr im Magen belassen werden, da mit einer gewissen Verweildauer eine Materialermüdung eintritt, welche zum Einreißen des Ballons führen kann. In einem solchen Fall bewirkt die Füllflüssigkeit eine bläuliche Verfärbung des Urins, sodass der Patient auf die Schädigung hingewiesen wird und den Arzt konsultieren kann. Je nach Lage kann der Ballon dann entweder endoskopisch entfernt oder auf biologischem Wege ausgeschieden werden.


Plastischer Chirurg Dr. Oliver Schumacher

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Da durch das Ausfüllen des Magens durch den Ballon ein frühes Sättigungsgefühl erreicht wird, ist Hungern bei dieser Methode der Gewichtsreduktion nicht nötig. Bei vielen Diäten wird dies versprochen, obwohl es nicht zutreffend ist. Gerade unter Hunger fällt es jedoch besonders schwer, auf reichhaltigere Mahlzeiten zu verzichten.

Kalorienreduzierte Diäten haben eines gemeinsam: Sie begünstigen den sogenannten “Jo- Jo- Effekt. Hierbei erfolgt direkt nach einer Diät eine erneute Gewichtszunahme, die den vorher erreichten Gewichtsverlust oft mehr als ausgleicht, sodass das Körpergewicht und der Körperfettanteil quasi hochgeschaukelt werden können. Zustande kommt dieses Phänomen dadurch, dass der Körper seinen Energiebedarf aufgrund des mangelnden Angebotes während einer Diät reduziert. Dieser reduzierte Bedarf an Energie bleibt jedoch auch noch längere Zeit nach einer Diät bestehen, wohingegen der Abnehmende nach Erreichen seines Wunschgewichts oft in altgewohnte Essensmuster zurückverfällt. Die Folge ist nun ein relatives Überangebot an Energie, welche in Form von Fett gespeichert wird- für “schlechte Zeiten”, wie beispielsweise eine erneute Diät. Somit bleibt der Versuch der Gewichtsabnahme längerfristig oft frustran. Leider kann dieses generelle Problem bei der Gewichtsabnahme auch durch den Magenballon nicht gelöst werden. Deshalb empfiehlt es sich, mit Experten ein Therapiekonzept aus Magenballonimplantation in Verbindung mit einer längerfristigen Ernährungsumstellung zu erarbeiten, sodass das Gewicht nach der Entfernung des Ballons relativ konstant bleibt.

In Betracht kommt eine Magenballonbehandlung für volljährige Patientinnen und Patienten mit einem Body- Mass- Index (BMI) über 27. Ihren BMI können Sie selbst errechnen, indem Sie Ihr Körpergewicht in Kg durch Ihre quadrierte Körpergröße in Metern teilen. Bei einem BMI zwischen 27 und 36 werden sehr gute Ergebnisse erzielt; für diese Personen erscheinen eine operative Magenverkleinerung oder eine Fettabsaugung noch nicht angebracht. Ferner kann die Einbringung eines Ballons vor einer geplanten Fettabsaugung sinnvoll sein, da Operationergebnisse und -risiko hierdurch verbessert werden können. Auch scheint eine Ballontherapie für solche Patientinnen und Patienten besonders interessant, die deshalb nicht abnehmen können, weil sie unter ständigem starken Hungergefühl leiden. Gerade diese Gruppe tut sich aus nachvollziehbaren Gründen schwer damit, eine Diät genau einzuhalten.

Nicht in Betracht kommt diese Behandlungsmethode für Patientengruppen mit speziellen Risiken, wie z.B. das Vorliegen von Chronisch- entzündlichen Darmerkrankungen, Schwangerschaft, bestehenden Magenulcera oder Vergleichbarem. Ob eine Implantation in Ihrem Fall zu erwägen ist, besprechen wir gerne mit Ihnen persönlich.

Vor der Intervention wird es neben dem individuellen Beratungsgespräch einen Check- up- Termin geben, an dem eine eingehende Diagnostik potentieller Risikofaktoren erfolgt, die es ggf. zu beheben gilt. Zudem wird geklärt werden, ob die Implantation ambulant oder stationär durchgeführt werden soll.

Der Eingriff erfolgt schließlich im Rahmen einer Magenspiegelung. Es wird kein Schnitt benötigt; somit entstehen auch keine sichtbaren Narben. Die Patientin bzw. der Patient befindet sich währenddessen in einer Art Dämmerschlaf. Zunächst werden Speiseröhre und Magen inspiziert. Lassen sich hier keine therapiebedürftigen Auffälligkeiten feststellen, wird der Ballon ebenfalls durch den Mund in den Magen eingeführt und dort langsam über einen Schlauch mit der Kochsalzlösung befüllt. Ein selbstschließendes Ventil dichtet den Einlass nach Entfernen des Schlauches ab.

Postinterventionell bestehen einige Tage meist Völlegefühl und Übelkeit, die medikamentös behandelt werden und dann abklingen. Selten kann es als Folge einer Beschädigung des Ballons zu einem Darmverschluss kommen, welcher operativ versorgt werden muss. Das Gesamtrisiko ist bei diesem Eingriff jedoch wesentlich geringer als bei entsprechenden invasiven Operationen.

Nach einer erheblichen Gewichtsreduktion kann die ausgedehnte Haut an einigen Körperstellen schlaff herabhängen. Dies betrifft dann zumeist die Regionen Oberschenkel, Bauch, Hals und Oberarm. Ist diese Faltenbildung sehr ausgeprägt, kann eine Hautstraffung in Erwägung gezogen werden. Dabei wird der Gewebeüberschuss entfernt, die Haut geglättet und die entstandenen Hautränder anschließend adaptiert. Leider lässt sich die Entstehung von Narben hierbei nicht vermeiden, auch wenn die Schnittführung an möglichst diskreten Stellen erfolgt, die sich später leicht verdecken lassen und an denen eine schmale Narbenbildung erfolgt. Ob man diese Narben jedoch statt den Falten haben möchte, muss man sich sorgfältig überlegen; natürlich ist die Entscheidung vom Einzelfall abhängig.


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